Aktuelles
Termine Fachtagungen
Sehr geehrte Fachkollegen,
zur Eurer besseren Planung hat der Vorstand in seiner letzten Sitzung die Termine für die kommenden Fachtagungen festgelegt:
* Herbsttagung 2026 08.10. – 10.10.2026 - Bad Nauheim
Best Western Hotel Rosenau
Steinfurther Strasse 1-5
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 6032 - 96 46 0
E-Mail:
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* Frühjahrstagung 2027 22.04. – 24.04.2027 - Thüringen
* Herbsttagung 2027 22.04. – 24.04.2027 - Teisnach (Bayern) - Rhode & Schwarz
* Frühjahrstagung 2028 27.04. – 29.04.2028 - Norddeutschland (Magdeburg?)
Sobald genauere Informationen zu den einzelnen Terminen vorliegen werden diese hier veröffentlicht.
Tagungsbericht Frühjahrstagung 2026 vom 16.04.25 bis 18.04.25 in Dresden
Die Tagung fand im Dorint Hotel im Herzen von Dresden statt. Im Gegensatz zur letzten Tagung in Landshut konnte dieses Hotel mit einer geöffneten (!) Bar und sehr zuvorkommenden Personal glänzen. Darüber hinaus bot die tolle Lage es an, sämtliche Außer-Haus-Termine und -Veranstaltungen fußläufig wahrzunehmen, was nur in Ausnahmefällen von einigen älteren Herren durch Taxinutzung umgangen wurde.
Die Tagung wurde wieder im Wesentlichen sehr professionell vom Vorstandsvorsitzenden Sven Wetzel organisiert und geplant. Dieser übernahm auch die kurzen Grußworte nach Ankunft der meisten Mitglieder am Donnerstagabend sowie die Eröffnung des Buffets. Etwas nachteilig wurden von einigen Mitgliedern die kleinen und verstreuten Tische (i. d. Regel nur 4 bis max 6 Personen pro Tisch) im Hotelrestaurant empfunden. Der rege Austausch unter den Mitgliedern sowie gesellige Aspekte kamen aber wegen des tollen Rahmenprogramms rund um die Vorträge trotzdem nicht zu kurz.
Das angesprochene Rahmenprogramm war auch dafür verantwortlich, dass bei dieser Tagung überdurchschnittlich viele Begleitpersonen (Ehefrauen und Partnerinnen) mit von der Partie waren.
Am Morgen des Freitags übernahm Sven Wetzel wie üblich die Begrüßung der Mitglieder. Wegen des straffen Rahmenprogramms mussten einige organisatorische Dinge vorab verkündet und geklärt werden, wonach Sven mit einem Rückblick auf die gelungene Herbsttagung in Landshut fortfuhr. Highlights dort waren die Ernennung von unserem Walter Fischer zum Ehrenmitglied sowie der Besuch des Schallplattenpresswerks MY45. Verbunden mit einigen aktuellen Informationen zum Verein und zu den Finanzen wurde das bedauerliche Ausscheiden von zwei Vereinsmitgliedern sowie die Wiederaufnahme eines Herren als neues Vereinsmitglied verkündet.
Den ersten Vortrag des Tages übernahm dann Alexa Sophia Langenbach, Geschäftsführerin Fachverband Media Networks, Bereich Consumer beim Branchenverband ZVEI. Sie sprach in Ihrem Vortrag mit dem Titel „Querschnitt relevante Regulierungen für KMUs – u.a. Digitaler Produktpass, NIS 2 und Cyber Resilience Act & Überblick Aktuelles zu Digitalen Infrastrukturen (Digital Networks Act)“ über die großen Herausforderungen für den Mittelstand in der Elektro- und Digitalindustrie durch überbordende Regulierungen der EU. Trotz des trockenen Stoffes hingen die Mitglieder an Alexas Lippen und es wurden viele Fragen gestellt – teils aus wirklichem Interesse und teils aus Verwunderung darüber, wie man den Mittelstand, den eigentlichen Motor der Industrienation Deutschland, durch Regulierung, durch Nachweispflichten und durch Nachhaltigkeitsanforderungen teils bis nahe an die Handlungsunfähigkeit heran lähmen kann. Leider konnte Alexa wegen streikenden Flugpersonals nicht persönlich anwesend sein. Jedoch war auf die Technik Verlass, weshalb der Vortrag auch aus der Ferne über MS Teams sehr gut ankam.
Ebenfalls sehr spannend war nach einer kurzen Kaffeepause der Vortrag des – persönlich anwesenden – Dr. Stephan Schlegel von der TU in Dresden. Er sprach zum Thema „Energieübertragung im Wandel der E-Mobilität – Widerstandsbetrachtung auf Leitung und in Kontaktstellen». Es war verblüffend vor Augen geführt zu bekommen, welche Anstrengungen unternommen werden müssen, um das, was wir alle als selbstverständlich erachten, nämlich Strom aus der Steckdose, flächendeckend, stabil und ohne große Ausfallzeiten zur Verfügung zu stellen. In Zeiten von abgeschalteten Kernkraftwerken, dem Ziel die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern deutlich zu reduzieren oder im Idealfall sogar zu eliminieren, in Zeiten von immer höheren Anteilen von erneuerbaren Energien im Energiemix, die aktuell aber weder den Energiebedarf decken können noch stabil – weil zum Beispiel witterungsabhängig – zur Verfügung stehen, ist das alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Zu machen Tageszeiten müssen Überproduktionen verkauft oder gespeichert, zu anderen Zeiten muss Energie zugekauft werden, um eine stabile Netzversorgung gewährleisten zu können. Neben der eigentlichen Bereitstellung von elektrischer Energie ist auch deren Speicherung sowie deren verlustarmer Transport und die effiziente Verteilung im Land eine extreme Herausforderung. Dazu wurde der Vortrag von André Lienert von der WiE GmbH mit Praxisinformationen und einer kleinen Demo bereichert. Die WiE GmbH entwickelt und vertreibt neben anderen Produkten und Dienstleistungen unter anderem Messtechnik für Energie- und Hochvolt-Anwendungen.
Nach dem Mittagessen im Hotelrestaurant in Buffetform ging es zum ersten externen Programmpunkt. In zwei Gruppen wurde nach kurzem Spaziergang das Fernmeldemuseum Dresden besucht (https://fernmeldemuseum-dresden.de).
Das in einem ehemaligen, nahezu leerstehenden Gebäude der Deutschen Telekom untergebrachte und als Interessensgemeinschaft leidenschaftlich und ehrenamtlich betriebene Museum gibt auf beeindruckende Weise und mit vielen Exponaten angereichert einen Einblick in die Geschichte des Fernsprechens – also des Telefonierens, sowie die Übermittlung von Informationen mittels Telex oder Telefax. Dabei startet die Erzählung des Museums nicht erst bei den ersten Pionieren des Fernsprechens wie Alexander Graham Bell oder Johann Philipp Reis, sondern bereits mit vorgelagerten Erfindungen und Erkenntnissen beispielsweise rund um den Elektromagnetismus, die Leitung von elektro-magnetischen Wellen über Kupferadern oder auch die Versorgung von Haushalten mit Energie in Form von Gleich- oder Wechselstrom. Faszinierend war neben den passionierten Führern auch, dass nahezu alle Exponate – seien sie auch noch so alt – funktionsfähig sind. So kann lebhaft nachvollzogen werden, wie beispielsweise Telefonieren in der Historie funktioniert hat, als noch das «Fräulein vom Amt» in der Vermittlungsstelle die beiden Gesprächswilligen miteinander verbinden musste. Neben den Exponaten rund um das Telefonieren, nimmt einen die Ausstellung auch durch allerhand andere historische und zum Thema passende Stücke mit in die «alte Zeit» – Kabel, Uniformen, historische Fotografien, alte Telefonbücher, Schaltpläne, Lochkarten, und vieles andere mehr versetzen den geneigten Besucher in der Zeit zurück. Auch kritische Themen wie der Ost-West-Konflikt oder Stasi- und Spionagetätigkeiten werden beleuchtet. Unter dem Strich war die Zeit fast zu knapp bemessen, um noch tiefer in dieses spannende Universum abtauchen zu können.
Wieder per Pedes und durch den Zwinger ging es dann zum ersten Mal an diesem Freitag zur berühmten Semperoper. Im Rahmen einer Highlight-Führung wurde uns dort die Geschichte des Opernhauses, die Intentionen des Namensgebers sowie die kunstvolle Innenausstattung des Musiktempels wieder in zwei Gruppen aufgeteilt erklärt und veranschaulicht, während auf der Bühne bereits das Bühnenbild für die Abendvorstellung Form annahm.
Nun war ein frühes Abendessen im Restaurant «ALTE MEISTER» geplant. Nach drei Schmackhaften Gängen und guten Weinen platzen spontan bewaffnete Bodyguards ins Lokal, den Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer im Schlepptau. Dieser gab sich sympathisch und volksnah, Grund für den Spontanbesuch war neben dem nötigen Aufsuchen der sanitären Anlagen, ein ebenfalls frühes Dinner.
Nun folgte schon das nächste kulturelle Highlight. Etwa die Hälfte der Tagungsteilnehmer sowie teilweise deren Partnerinnen besuchten die Vorstellung des Giuseppe-Verdi-Melodrams «La Traviata». Dieser Programmpunkt war natürlich freiwillig – zum einen, weil die Ticketpreise doch erheblich waren und zum anderen, weil Oper nun mal nicht jedermanns Sache ist. Im italienischen Original gesungen und mit deutschen und englischen Übersetzungen per Anzeigetafeln versehen, waren sich die Kollegen, die die Vorstellung besucht haben, einig. Es war ein Hochgenuss für alle Sinne. Musik, Bühnenbild, Licht, Gesang, Darsteller, Ensemble, Kostüme – alles verschmolz zu einer Einheit und bot ein Erlebnis der Sonderklasse, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nach der Vorstellung war der Plan, den Abend für die gesamte Gruppe in der «OPERA Dining & Bar» direkt am Opernplatz ausklingen zu lassen. Dieser drohte fast zu scheitern, da trotz genauester Abstimmung zwischen Sven Wetzel und der Location die Bar heillos überbucht war. Dies führte bei manchen Mitgliedern zu einigem Unmut, auch weil das Personal die Situation nicht mit ausreichend Fingerspitzengefühl zu lösen versuchte. Trotzdem bekamen nach einigem Hin- und Her alle einen Platz, Getränke sowie einen späten «Snack» in Form von üppigen Häppchen und Fingerfood. So fand der Abend doch noch ein beschauliches Ende, den noch in Hochstimmung befindlichen Opernbesuchern konnte die kleine Panne ohnehin die Laune nicht verderben. Als dann noch die Hauptdarstellerin und Sopranistin Violetta Valéry, die wir eben noch auf der Bühne bewundern durften, das Lokal mit einigen Darstellern auf einen späten Drink stürmte, war die Welt sowieso wieder in Ordnung.
Nach der Rückkehr ins Hotel fanden sich die üblichen Verdächtigen, trinkfesten Nachteulen noch an der Bar zu einigen Bieren und Hochprozentigem ein. Größere gesundheitliche Schäden wurden jedoch gottseidank nicht davongetragen, sodass am nächsten Morgen alle wieder pünktlich um 9:00 Uhr dem Tagungsstart des zweiten Tages folgen konnten.
Nach Einleitung durch Sven Wetzel übernahm die TKI mbH aus Chemnitz zwei spannende Vorträge, die aufeinander aufbauten. Mario Schulz sprach zum Thema «Gesamtprozess eines NE4-Glasfaserausbaus im Projekt» worauf Alexander Müller in seiner Redezeit zum Thema «Präzision trifft Effizienz: 3D-Scanning für bessere Bauqualität und nahtlose Dokumentation» sprach, sowie auch eine aufschlussreiche Live-Demo ermöglichte, bei der auch interessierte Mitglieder selbst mit der Software auf bereitgestellten Tablets spielen durften. Der erste Vortrag skizzierte dabei, wie ein Glasfaserausbauprojekt in der Netzebene 4 (Inhaus-Verkabelung) idealerweise auszusehen hat, wo die Herausforderungen liegen, welche Möglichkeiten es gibt, die NE4 zu erschließen, wie ein modernes Planungsvorgehen aussieht, wo Fehlerquellen lauern und auch was der Gesetzgeber so alles fordert (beispielsweise Brandschutzthemen in öffentlichen Bereichen). Alexander Müller referierte darüber, wie Planungen bis heute in der Praxis ablaufen, also mit vielen Fotos, Plänen, viel Papier und Herausforderungen in der Abstimmung zwischen allen beteiligten Projektparteien und wie die TKI versucht, durch das eigens entwickelte Softwareprodukt «NET Inhouse» die eigentliche Planung sowie die Enddokumentation KI-gestützt zu vereinfachen.
Der letzte Vortrag musste leider wegen der kurzfristigen Absage des Referenten entfallen. Deshalb wurde die Veranstaltung nach kurzer Kaffeepause vom Vorsitzenden Sven Wetzel mit noch einigen Hinweisen auf die Herbsttagung im Oktober in Hessen mit anstehender Vorstandswahl vorzeitig beendet. Auch für die nächste Tagung wurden im Vorstand schon viele spannende Programmpunkte und Vorträge organisiert, die Mitglieder können sich wieder auf eine sehr aufschlussreiche Tagung freuen.
Tagungsbericht Herbsttagung 2025 vom 23.10.25 bis 25.10.25 in Landshut

Die Tagung fand im Achat Hotel Kaiserhof im Herzen von Landshut statt. Schön war, dass ein potentiell neues Mitglied in unsere Vereinsaktivitäten hineinschnupperte und uns über die gesamte Tagung mit seiner Anwesenheit beehrte, sowie dass auch eines von zwei neuen Mitgliedern zum ersten Mal bei einer Tagung mit an Bord war.
Am Freitagmorgen eröffnete unser Vorstandsvorsitzender Sven Wetzel die Tagung pünktlich um 9:00 Uhr. Nach einem Rückblick auf die Jubiläumstagung im Frühjahr 2025, der Vorstellung des Tagungsprogrammes und einiger vereinsinterner Hinweise kam es auch schon zum ersten (und vielleicht sogar dem eigentlichen) Höhepunkt der Tagung. Wie in einer der letzten Tagungen vom Plenum einstimmig beschlossen, wurde Walter Fischer für seine langjährige Mitarbeit im Verein, seine vielen tollen Vorträge und sein Wirken im Vorstand unseres Vereins – kurz: für seine Lebensleistung für und rund um die GAK – die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Vorstandsmitglied Benedikt Breuer wurde die Ehre zu teil, für Walter eine Laudation vorzutragen zu dürfen. Darauffolgend wurden Walter eine Urkunde, eine Ehrenmedaille sowie Blumen überreicht. Walter nahm die Auszeichnung, die ihn völlig unvorbereitet traf, sichtlich bewegt entgegen. Noch einmal vielen Dank an Walter für seine großartigen Verdienste!
Der erste Vortrag am Freitagmorgen wurde von Jürg Calouri bestritten. Jürg ist für den Vertrieb in der DACH-Region für die Firma Ocilion tätig. Ocilion ist einer der führenden White-Label-IPTV-Plattformbetreiber und Vorlieferanten für Kabelnetzbetreiber und Stadtwerke im deutschsprachigen Raum. In seinem Vortrag stellte er seinen Arbeitgeber vor, arbeitete die Relevanz eines IPTV-Produktes für Netzbetreiber heraus, ging auf einige technische und rechtliche Rahmenbedingungen ein und er beleuchtete die Relevanz von Settop-Boxen im IPTV-Umfeld, die man trotz smarter Fernseher, Smartphones, Tablets, Apps und Wiedergabe-Sticks nicht unterschätzen sollte. Abgerundet wurden seine Ausführungen mit einer Live-Demo des aktuellen Ocilion-Produktes.
Nach einer kurzen Kaffeepause war wieder „Walter-Fischer-Zeit“. Unter anderem auch in Vorbereitung auf die nachmittägliche Exkursion hielt Walter einen Vortrag mit dem Titel „Von der Schallplatte zur Digitalisierung bis hin zur Audiokompression“. Hierbei ging es um einen Überblick darüber, wie in der Historie Musik oder ganz allgemein Audiodaten gespeichert und zu Hause wiedergegeben wurden (z. B. Schallplatte, Audiokassette, Tonband, CD, …). Spezielles Augenmerk wurde – wie gesagt in Vorbereitung auf den Nachmittag – daraufgelegt, wie Audiodaten auf einer Schallplatte gespeichert werden, wie man von veraltetem Mono auf die Kodierung von Stereoinformationen kommt und welche technischen Herausforderungen es dabei gibt. Zum Schluss ging Walter noch darauf ein, wie man heutzutage Audioinformationen digitalisiert (z. B. für die unkomprimierte Speicherung auf einer CD oder für die Ausstrahlung über DAB+) und mit Fehlerschutz versieht und auch wie man diese für bestimmte Anwendungsfälle und Übertragungswege (Stichworte MP3, MP4, Streaming über Spotify usw.) komprimiert, um die Datenrate auch unter bewusster Inkaufnahme von Qualitätseinbußen zu reduzieren.
Nach einem kurzen Mittagessen in Buffetform im Hotelrestaurant fuhr die Gruppe in Fahrgemeinschaften eine kurze Strecke ins kleine Örtchen Ergolding, wo ein weiterer Höhepunkt auf die Vereinsmitglieder wartete. Besucht wurde das Schallplattenpresswerk MY45.

Diese sympathische und familiäre Schallplattenmanufaktur hat es sich zur Herzensangelegenheit erklärt, nicht für den Mainstream, sondern auch und vor allem kleine Auflagen für Independent-Künstler und Nischenmärkte zu produzieren. Dass hier auch mittlerweile Berühmtheiten wie die Sportfreunde Stiller unter der Kundenschar genannt werden, ist für die Besitzer kein Widerspruch. Erklärtes Ziel ist und bleibt es, auch Kleinstauflagen für (noch) No-Names zu produzieren und trotzdem „Kunden“ die an Bekanntheitsgrad gewinnen und somit automatisch mehr in den Mainstream rücken aus freundschaftlicher Verbundenheit heraus weiterhin zu beliefern. Geführt wird das Unternehmen von den Eheleuten und Geschäftsführern Lena und Helge Sudau. Lena – studierte Betriebswirtin – und Helge – studierter Jurist und ehemals praktizierender Rechtsanwalt – führen das Unternehmen mit großer Leidenschaft, in familiärem Umgangston, brennend für die Sache und großem Idealismus, was man schon daran erkennt, dass sie ihre renommierten und sicher einträglicheren Berufe als ihre aktuellen für das Minilabel aufgegeben haben. Lena verschaffte der Gruppe zunächst einen Überblick über das Unternehmen und die Räumlichkeiten. Danach wurde die Gruppe aufgeteilt und konnte sich abwechselnd in die Produktion und die Arbeit der Toningenieure einführen lassen.
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Man vermutet gar nicht, wie viele Arbeitsschritte und wie viel Know-How nötig ist, um eine gute Schallplatte zu produzieren und dies sowohl in der Vorproduktion durch die Arbeit der Toningenieure, bei der Erstellung der Rohlinge aber auch in der eigentlichen Produktion und der Verarbeitung des Vinyls. Mit großer Leidenschaft und Empathie führte Lena durch ihr geliebtes Unternehmen. Sie kennt sämtliche Fakten und weiß über jeden Arbeitsschritt im Detail Bescheid. Lediglich bei den tieftechnischen, physikalischen sowie akustischen Vorgängen der Vorproduktion und Master- bzw. Rohlings-Erstellung überlies sie uns in die nicht minder engagierten Hände eines Toningenieurs. Geduldig wurden alle Fragen der Gruppe beantwortet und auch für das leibliche Wohl hatte Lena gesorgt. Die Gruppe war sich einig, dass der Nachmittag höchst informativ und herzerwärmend war!
Nach der Rückfahrt und einer kurzen Verschnaufpause im Hotel wartete eine Stadtführung auf die Vereinsmitglieder. Von zwei sehr belesenen Damen wurden wir – wieder in zwei Gruppen aufgeteilt – durchs gotische Landshut geführt, das bis zum Jahr 1500 eine extrem reiche Stadt war. In der Tagungseinladung wurde Landshut wie folgt beschrieben: „Landshut ist eine der charmantesten und geschichtsträchtigsten Städte Bayerns – hier treffen Tradition und Innovation sowie eine lebendige Kulturszene und Natur mit Lebensfreude aufeinander. Das einzigartige Stadtbild, die prachtvollen historischen Bauwerke und die bekannte Landshuter Hochzeit zeugen von einer bewegten Geschichte, die bis heute lebendig ist. Landshut fasziniert mit einer historischen Innenstadt, die von prächtigen Bauwerken der Gotik und Renaissance geprägt ist.

Über der Stadt erhebt sich die Burg Trausnitz – einst Residenz der wohlhabenden Wittelsbacher Herzöge. Heute zählt sie zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region und lockt mit einem atemberaubenden Panoramablick über die Stadt.“ Neben diesen Fakten wurde in der Führung auch auf die berühmte Martinskirche mit ihrem höchsten Backsteinturm der Welt (130,08 Meter) sowie auf einen berühmten Sohn der Stadt, den Künstler und Bildhauer Fritz König eingegangen.
Das Abendessen wurde dann im Traditionshaus „Augustiner an der Sankt Martinskirche“ eingenommen. Bei deftiger, bayerischer Wirtshausküche sowie reichlich Bier klang der Abend dort aus.
Der Samstag wurde nach kurzer Einführung durch unseren Vorsitzenden im Wesentlichen durch drei Vorträge bestimmt.
Zu Beginn führte Alexander Müller von der TKI in Chemnitz, einem großen mittelständischen Dienstleistungsunternehmen in der Telekommunikationsbranche, aus, wie heutzutage sowohl in der Netzebene 3 als auch in Inhaus-Netzen, komplexe Tätigkeiten wie zum Beispiel die Planung, die Bauüberwachung und die Enddokumentation Software-basiert und vor allem KI-gestützt bestritten werden können. Alexander führte dies auch Live vor. Die von der TKI erdachte, selbst genutzte und auch an externe Kunden vertriebene Software benötigt vor Ort lediglich ein aktuelles iPhone 16 Pro (Android-basierte Smartphones werden in Zukunft ebenfalls unterstützt) sowie eine GPS/GNSS-Antenne, um Objekte damit zu scannen. Der Rest geschieht dann in der Cloud per Software und KI. So können Objekte in der Trassenplanung oder -dokumentation hochgenau erfasst, bestimmt, unterschieden und vermessen werden, was Alexander auch live eindrucksvoll demonstrierte.
Danach führte der branchenweit bekannte Jürgen Grobbin, eine Institution in Sachen Musikbusiness, Rechtevermarktung, Branchenanalyse und vielen anderen Disziplinen mehr, durch gleich zwei Vorträge. Im ersten ging er auf den neuen Standard DVB-I und die daraus resultierenden Konsequenzen ein. Zunächst einmal schreibt DVB-I vor, dass alle TV-Programme, die man in einem TV-Gerät über Multituner über DVB-T/T2/C/S/S2/S2X oder mittels einer Settop-Box empfangen kann, auch über IP empfangbar sein müssen und dass zukünftige Geräteplattformen eine IP-Schnittstelle besitzen sowie DVB-I unterstützen müssen. Eine daraus resultierende Konsequenz ist, dass Programmlisten nicht mehr individuell sein dürfen (zum Beispiel für einen Kabelnetzbetreiber, der den Endgeräten die Programmnummer über LCN vorgeben kann (aber nicht muss)), sondern über alle Übertragungswege hinweg einheitlich sein müssen. Jürgen führte aus, was dies für Konsequenzen hat und über welche Mechanismen und Algorithmen – die jedoch noch nicht final definiert sind – es denn TV-Programme / Programmanbieter / Sendeanstalten überhaupt auf diese Programmlisten schaffen können (und welche sicher nicht darin auftauchen werden). Ein sehr spannendes und für viele Vereinsmitglieder bis dato noch unbekanntes Themenfeld.
Der abschließende Vortrag von Jürgen Grobbin nahm noch einmal das Thema IPTV auf und wagte den Versuch, den anwesenden Kabelnetzbetreibern die Relevanz von IPTV für ihre Netze deutlich zu machen und eine Begründung zu liefern, warum solch ein Produkt zur Kundenbindung und zur Verhinderung der Abwanderung von TV-Kunden beitragen kann. Hier waren viele gute Argumente enthalten, wenn der Vortrag auch stark aus der Brille eines Programmanbieters gehalten wurde, was aber bei Jürgens Vita in der Natur der Sache liegt. Dieselbe Frage einem White-Label-Anbieter wie am ersten Tag Ocilion gestellt, würde sicher in vielen Fällen zu anderen Argumentationsketten führen, böte aber unterm Strich die gleichen Erkenntnisse. Somit gab dieser abschließende Vortrag zum Thema IPTV zusammen mit Jürgs Ausführungen vom Freitagmorgen, der Tagung einen logischen Rahmen.
Zum Schluss blieb es dem Vorsitzenden nur noch vorbehalten, einen Ausblick auf die nächste Tagung zu geben und die Veranstaltung dann zu beschließen. Das nächste Mal treffen wir uns im April zur Frühjahrstagung in Dresden!
Tagungsbericht GAK-Frühjahrstagung 2025 vom 24.04.25 bis 26.04.25 in Jena:
Die Tagung mit Jubiläumsfeier – 30-jähriges Bestehen der Gesellschaft für Antennen und Kommunikationssysteme e.V. (GAK) und 55-jähriges Bestehen der Arbeitsgruppe Empfangs- und Verteilanlagen (KdT, Kammer der Technik) – fand in Jena statt.
Die Jubiläumstagung erfreute sich einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl darunter auch drei verdiente, altehrwürdige Mitstreiter, die trotz fortgeschrittenen Alters extra zur Jubiläumstagung erschienen.
Nach dem Eintreffen im Tagungshotel am Donnerstagnachmittag ging es in kleiner Gruppe mit Kaffee und Kuchen los. Schnell gesellten sich immer mehr Hungrige und Durstige zu der Runde, sodass zum Leidwesen des Bedienpersonals das große Tischerücken begann und die sich ergebende Tafel den Barbereich fast vollständig durchquerte.
Das Abendessen wurde in Buffetform im Hotel eingenommen, wonach es für viele an die Bar ging. Diese schloss nahezu pünktlich um 23:00. Nachfragen nach einer Verlängerung unter Beteuerung auch guten Umsatz zu machen, wurden relativ humorlos eine Absage erteilt, daher war es für einige für die Bettruhe noch zu früh. Den in der Lobby befindlichen Bierautomat plündernd wurde also weitergetagt und so die Vereinsehre bis 1:30 hochgehalten.
Pünktlich um 9:00 Uhr des Freitags eröffnete Vorsitzender Sven Wetzel den offiziellen Teil der Tagung. Zwei Punkte aus dem Eröffnungsteil sind hier besonders hervorzuheben. Zum einen wurde mit großer Mehrheit der Mitglieder satzungskonform und positiv darüber abgestimmt, das langjährige und durch seine Vortragstätigkeit, seine Vorstandsarbeit und seinen umfangreichen Sachverstand verdiente Mitglied Walter Fischer zum Ehrenmitglied zu ernennen. Zum anderen wurde eine Schweigeminute für das verstorbene Mitglied Herrn Günter Rötzer eingelegt. Günter war ebenfalls ein langjähriges, verdientes Mitglied und ein Förderer unseres Vereins. In der „Antenne des Ostens“ war er eine Institution. Er verstarb am 13.02.2025 nach längerer Krankheit. Er hätte sich mit seinem erzgebirgischen Standardgruß „Glück auf“ verabschiedet. Mach’s gut, Günter!
Den Vortragsteil des Freitages eröffnete JULTEC-Geschäftsführer Klaus Müller zum Thema „Freie und unabhängige TV-Versorgung über Glasfasernetze“. Hier war herauszuhören, dass Herr Müller alle Entwicklungen zu Themen wie IPTV und OTT sehr kritisch sieht. Auch wenn sich der Trend gerade in den jüngeren Generationen definitiv nicht mehr aufhalten lassen wird, wie nahezu jede Studie zum Thema bekräftigt, legte Herr Müller aber neben vielen technischen Aspekten dar, wie wichtig er lineares Braodcast-Fernsehen für die freie Meinungsbildung, eine unabhängige Informationsbeschaffung und die Demokratie hält.
Zweiter Vortragender war Frank Fuhrmann von DCT-DELTA. Sein Vortragstitel lautete „Optische Matrix XSOS - Glasfaserverbindungen herstellen, überwachen, trennen ohne Personaleinsatz“. Der erste Teil des Vortrages beschäftigte sich mit der optischen Matrix. Ein Gerät, das Glasfasereingänge mechanisch und beliebig auf Glasfaserausgänge stecken kann und somit Verbindungen herstellen oder auch wieder lösen kann. Dies alles geschieht kameragesteuert und unter hermetisch abgeriegelten Reinraumbedingungen, damit die Faserschliffflächen auch immer sauber bleiben. Darüber hinaus sprach Herr Fuhrmann noch über die „Wireless Fiber“. Ein System von DELTA, das 1550 nm Optiksignale nicht über Richtfunk oder WLAN sondern direkt als optische Signale über Strecken bis hin zu einigen Kilometern überträgt. Es kann als Backup / Redundanz oder für die kurzfristige Anbindung abgelegener Gebiete ohne langes Graben benutzt werden.
Der Freitagnachmittag sowie der Abend hielt nun zwei ganz besondere Highlights zum Jubiläum bereit.
Vom Hotel ging es mit einem großen Shuttlebus gemeinsam zum Walpersberg bei Kahla in Thüringen nahe dem Fluss Saale. Dort erhielten wir eine Sonderführung in zwei Gruppen. Zur Historie des Walperberges erfuhren wir, dass sich der Name von Walpurgisberg ableitet und dass der Ort schon über Jahrhunderte als Ort für alle möglichen Riten und germanische Gebräuche genutzt wurde. Erste globalere Relevanz erhielt er gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als von dort für die Porzellan-Produktion Sand abgebaut wurde. Dadurch entstand ein erstes, weit verzweigtes Tunnelsystem im Berg. Traurige Berühmtheit erlangte der Berg ab 1944 durch die Nationalsozialisten. Diese hatten den Plan, das Tunnel- und Stollensystem massiv über den ganzen Berg auszudehnen, was auch begonnen aber bis zur bedingungslosen Kapitulation nicht mehr beendet wurde. Ab diesem Zeitpunkt REIMAHG (Abkürzung von Reichsmarschall Hermann Göring) genannt, wurde das Tunnelsystem genutzt, um darin Düsenkampfjets des Typs Messerschmitt Me 262 zu bauen. Trotzdem die Anlage noch unfertig war, wurden bereits Fertigungsanlagen in Betrieb genommen und somit erblickten nach Zulieferung von Halbfertigteilen sogar einige Flugzeuge aus dieser Schmiede noch vor Kriegsende das Licht der damals traurigen Welt. Der Plan war jedoch, nur Rohstoffe anzuliefern und die Flugzeuge komplett in der REIHMAG zu produzieren.
Leidenschaftliche, ehrenamtlich tätige Guides des „Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg e.V.“ führten über mehrere Stunden über das Gelände. Mit tiefem Wissen und brennend für die Sache machten sie die Geschichte des Walperberges realistisch spürbar. 12.000 bis 15.000 Fremd- und Zwangsarbeiter, die unter unmenschlichen Bedingungen förmlich „gehalten“ wurden und nach realistischen Schätzungen etwa 2000 Tote sind die traurige Bilanz eines Wahnsinns, von dem die Nazi-Führung dachte, er könne noch zur Wende in einem eigentlich schon verlorenen Krieg führen.
Nachdem die Führung im Freigelände des Walpersberges sehr viel länger dauerte als ursprünglich vereinbart, wurde der Besuch des dazugehörenden Museums gestrichen, weil schon der nächste Höhepunkt der Tagung anstand – die Abendveranstaltung.
Für diese war ein Galaabend zum Jubiläum im so genannten JenTower im 29. Stock organisiert. Der JenTower ist ein stadtbildprägendes Gebäude und eines der Wahrzeichen von Jena. In 120 Metern Höhe findet man einen großzügigen Restaurantbereich vor, vom Außenbereich aus hat man einen perfekten Ausblick über ganz Jena.
Nach einem zwanglosen Sektempfang und dem Genießen der Aussicht eröffnete unser Vorsitzender den Abend offiziell. Nach dem Reichen köstlicher Vorspeisenvariationen und den ersten Flaschen Wein bereicherte der Ehrenvorsitzende Hans-Georg Nimptsch den Abend mit einem oft launigen aber auch zwischen den Zeilen bisweilen nachdenklichen Vortrag – eine Zeitreise zur Vorgeschichte und Entstehung des GAK sowie über einige technische sowie Tagungs-Highlights. Sichtlich ergriffen und sehr lebendig war es ein toller Beitrag von Hans-Georg, der den Mitgliedern im Saal die Zeiten des Vereinslebens, die sie selbst nicht miterlebt haben, lebendig veranschaulichten.
Der Hauptgang und der Nachtisch wurden in zwei Sessions vom Mentalisten und Magier Jan Forster umrahmt. Er verblüffte mit Gedankenlesen den Saal und lies viele der Belesenen staunend zurück. Ein wahrlich faszinierendes Programm gewürzt mit einer großen Portion Wortwitz und Humor. Toll! Und wie Ingenieure, Techniker, Technikschaffende und technisch versierte Verkäufer halt so sind, wurde im Nachgang heftig diskutiert über welche Hilfsmittel und Tricks dies so hatte geschehen können. Einige Rätsel wurden wohl gelöst, aber nicht genügend viele, um den Abend nicht doch noch als genügend wundersam in Erinnerung zu behalten.
Zurück im Hotel versammelte sich wieder eine Delegation von Nachteulen am Bierautomaten – selbstverständlich war die Bar bereits geschlossen.
Zu erwähnen bleibt noch, dass die Abendveranstaltung für die gesamte Gruppe komplett kostenfrei war. Zum einen ist das Vereinskonto ganz gut gefüllt, weshalb sich der Vorstand darauf einstimmig im Vorfeld verständigt hat. Aber es konnten auch einige Sponsoren – Mitgliedsfirmen wie Privatpersonen – gewonnen werden, die den Galaabend mit Beträgen zwischen 100 € und 500 € ebenfalls unterstütz haben. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!
Der Samstagvormittag stand mit seinen Vorträgen ganz unter dem Motto „Künstliche Intelligenz“ (KI). Herr Dr.-Ing. habil. Daniel Garten von der Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e. V. (GFE), seines Zeichens „KI Trainer Modellfabrik Prozessdaten“ startete mit gleich zwei Vortragen in den Tag. Der erste nannte sich „Grundlagenwissen Künstliche Intelligenz (KI)“, der zweite „Angewandte Künstliche Intelligenz (AKI)“. Herr Garten ist ein ausgewiesener Experte seines Fachs, der den Mitgliedern die Entstehung, die Grundprinzipien und die Anwendungsbereiche von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen auf Basis so genannter künstlicher neuronaler Netze sehr anschaulich vermittelte. Auch die Grenzen oder Schwächen von KI sowie eine einfache ethische Einordnung sparte er dabei nicht aus.
Den letzten Vortragsteil der Tagung stemmte Vereinsmitglied Axel Dehne. Sein Vortragstitel lautete „Trassenplanung unter Einsatz von KI“. Er zeigte zu Beginn seines Vortrags an einem Beispiel aus seinem privaten Hobbyumfeld die Grenzen von KI auf, wenn maschinelles Lernen mangels online auffindbarer Experteninfos schiefgeht. Das hatte zwar nichts mit Trassenplanung zu tun, war aber recht unterhaltsam. Bei der Trassenplanung umriss er das Betätigungsfeld seiner Firma und zeigte auf, mit welchen Software-Tools und sonstigen Hilfsmittel (z. B. 3D-Kamera montiert auf das Autodach für Erfassungs- und Vermessungsfahrten) er und seine Mitarbeiter Ihre Aufträge erledigen und wie er es schafft, dies auch kosteneffizient und mittelstandsverträglich umzusetzen. Der Vortrag zeigte aber auch – und das ist nicht wertend gemeint – dass die KI in der Trassenplanung ein noch sehr ausbaufähiges Dasein fristet.
Routiniert verabschiedete danach unser Vorsitzender die Gruppe mit einem Hinweis auf die nächste Tagung im Herbst.
Es war unter dem Strich eine Tagung, die speziell wegen der Exkursion am Freitag und dem Galaabend, sicher allen Anwesenden noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

